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Bands & Co.

weitere:

Eine Münchner Crew aus fünf MusikfansMitgliedern, die eigentlich unterschiedlicher nicht sein könnten und doch zusammenpassen.
Die heißbeliebte Band mit jahrelanger Erfahrung
Das Green Goose
Am 4. November war das Green Goose die Adresse für Deutschrockfans und Headbanger!
Deutschrock bis Tinnitus, mit den AgF-Moderatoren! ...auch die Headbanger unter Euch werden hier garantiert nicht zu kurz kommen!
Hier haben wir die Gruppe Worstcase, die ihre Anfänge bereits im November 1995 hatte. Fünf Jungs, die mit ihrer Musik viele Fans begeistert.
Ein Name - fünf Rocker - eine Band! 20 Jahre und kein bisschen leise!
Hier tritt bestimmt keine Langeweile auf. Der ultimative Bikertreff.
Nevermind -  
Fotomontage Copyright by Pixelsaal -  
Hintergrundbild by Bernd-Boscolo_pixelio.de
Noch nie gehört? Dann wird es jetzt Zeit! Hinter dem Namen versteckt sich eine junge Newcomer Rock/Pop Cover Band aus dem Inntal.
POWERWORLD
Hier war die Band hautnah zu erleben. Nicht nur CD´s und T-Shirts gab es zu erwerben - sondern auch Autogramme und Gespräche mit jedem der Bandmitglieder
„Human Parasite“
POWERWORLD stellt Ihre zweite Platte mit dem Titel „Human Parasite“ vor.
Der ganze Saal rockt, wenn die Band Boneshaker spielt. Eine Coverband mit Charakter...

MIR - 20 Jahre MusikInitiative Rosenheim e.V.

20 Jahre Initiative. Darauf kann man schon stolz sein, war ansonsten doch das „Kulturverständnis“ hier im Voralpenland teils ein anderes, das dem anfangs „zarten Gewächs“ nicht immer liebevollen Nährboden lieferte.

Eine Handvoll Musiker stellte bei einem ersten Treffen vor 20 Jahren fest, dass man über die Stil- grenzen von Rock bis Jazz hinweg die gleichen Wünsche, Ideen und Probleme hatte: zu wenig Proberäume, mangelnde Auftrittsmöglichkeiten und generell fehlende Unterstützung und Beachtung in der Kulturpolitik, den Medien und der Öffentlichkeit.

Schnell wurden weitere Treffen vereinbart, Projekte geplant und schon nach einigen Monaten ein Verein gegründet, nicht wegen der Vereinsmeierei – ein Umstand, auf den heute ausreichend Augenmerk gelegt wird – sondern aus strategischen Gründen.

Die MusikInitiative Rosenheim wurde mit einem ersten Musikertreffen am 29.November1989 von der Jugendarbeit in Stadt und Kreis ins Leben gerufen und ist somit eine der ältesten Interessenvertretungen der zeitgemäßen Popularmusik in Bayern – und im Übrigen auch die erste Ini, die schon wenig später die Mitgliedschaft im Bayerischen Jugendring erlangte.

Nunmehr circa 13 dieser 20 Jahre schaffte es der Verein, eine halbtags hauptamtlich besetzte Geschäftsführung im eigens eingerichteten Musikbüro zu betreiben die bayernweit, München und Nürnberg einmal ausgenommen, als einzigartig und modellhaft gelten kann. Allerdings hat z.B. Aschaffenburg schon einen festen Beauftragten für moderne Musik. Ein finanzieller Moloch für einen ansonsten ehrenamtlich geführten gemeinnützigen Verein – aber die Erfolge können sich durchaus sehen lassen. Interessierte können die unzähligen Aufgabengebiete unter www.musikinitiative.com nachlesen.

Die MIR hat derzeit knapp 200 Mitglieder, die in etwa 130 Gruppen spielen und von denen viele für eine Band stehen, so dass sie in der Region mehrere hundert Musiker (und auch viele Musikerinnen) vertritt, darunter auch einige Förder- mitglieder wie Musikshops, Tonstudios etc., BürgermeisterInnen und Landräte sowie Stadt- und Kreisräte fast jeder Fraktion. Prominente Fördermitglieder sind z.B. Konstantin Wecker, Werner Schmidbauer, Zabine Kapfinger oder Mulo Francel (Quadro nuevo).

MIR ist Mitglied des Landesverbandes ABMI (Mitglied im Bayerischen Musikrat) und des Bezirks-vereins Musikinitiativen Oberbayern sowie regional beim Wirtschaftlichen Verband, Citymanagement Rosenheim und beim Verein für bodenständige Kultur. Die Initiative gehört selbst diversen und meist kulturpolitischen Arbeitskreisen an, ist gemeinnützig und anerkannter Träger der freien Jugendarbeit.

Trotz massiver Unterstützung in jüngster Zeit fehlt im Übrigen leider noch immer jährlich eine beträchtliche Summe, obwohl die Eigenfinanzierung stetig gewachsen ist! Apropos, so der Verein, man kann der MIR auch spenden. Man überweist einfach soviel man hat - nein, natürlich soviel man will oder kann - auf das Konto 45 77 3 bei der Sparkasse Rosenheim (BLZ 711 500 00)

Gedankt sei an dieser Stelle allen, so der Vorsitzende und Geschäftsführer Manfred Lenz, die dieses Jubiläum durch ihre aktive Unterstützung möglich machten: den „alten und neuen“ Oberbürger-meistern Rosenheims, den „alten und neuen“ Landräten des Kreises, den Jugend- und Kulturämtern sowie den Jugendringen, dem City-Management und dem Wirtschaftlichen Verband, einigen namhaften Banken in Rosenheim, allen Mitgliedern, Helfern und Förderern und vor allem allen, die seit der Gründung ehrenamtlich im Vorstand die MusikInitiative zum Klingen gebracht haben.

Einiges über die tägliche Arbeit wollen wir dann aber schon wissen. Was macht der Verein denn so?
Manfred Lenz fängt an, aufzuzählen: Als seriöser und verlässlicher Kooperations-partner hat sich das MIR-MusikBüro bei den Konzertreihen  „Karstadt-Jazzfrühschoppen” (1997-2007 mit über 200 Konzerten!) oder  „Kultur im Park” (der Kurverwaltung AIB-Kur Bad Aibling, über 130 Veranstal-tungen seit 1998) erwiesen. Aber auch bei Aktionen des City-Mana-gements, wie etwa dem Stadtfest, war und ist der Verein beratend ebenso tätig wie bei vielen Gemeindefesten.

Auch wenn Lokale Tipps für ein Konzertprogramm suchen. Die MIR vermittelt zudem immer wieder stilistisch passende Gruppen an Veranstalter vom Biker-Fest bis zur Hochzeit, ohne mit kommerziellen Agenturen konkurrieren zu wollen.

Die MIR veranstaltet jährlich mit „Simply the best” für Bands unter 30 Jahren (seit 2001),  „Simply the rest” für solche darüber (seit 2003) – beide in Kooperation mit dem Landkreis sowie dem  „Deichhobbe” Newcomer-Festival für Musiker unter 23 (seit 1997, gefördert von dem Bezirks-jugendring Obb.) drei größere Konzertveranstaltungen. Frühere Konzertreihen waren etwa „Musik lokal“ im Turmcafe oder der Vetternwirtschaft.

Zu Themen von Didgeridoo bis Gitarre, von Medienarbeit bis Bühnentechnik, von Bandmanagement bis GEMA bietet MIR alljährlich einige weiterbildende Workshops, über fünf Jahre hinweg produzierte der Verein in den 90ern drei Szene-Sampler-CD’s mit insgesamt 53 Bands. Vier gedruckte Band- infomappen und seit fünf Jahren die 1. Rosenheimer Internet-Bandmappe (die allerdings aus Zeitmangel seit Jahren dringend auf Aktualisierung wartet) gaben und geben einen Überblick über die regionale Szene. Mitglieder, aber auch jene, die sich den Beitrag von 25.-€ pro Jahr nicht leisten können, werden in einem E-Mail-Verteiler von über 900 Adressen stets über alles Aktuelle informiert.
Man bringt auf Nachfrage auch gerne Licht ins Dunkel von GEMA, KSK (Künstlersozialkasse) oder Verträgen.

Musikflohmärkte gab und gibt es bei der MIR ebenso wie Musikerstammtische, Sessions, Offene Bühnen oder bayernweite Bandaustauschprojekte und man gibt im Bedarfsfall gerne Daten weiter wie Veranstalteradressen in und außerhalb der Region oder die fast 1500 Adressen umfassende Musikerkartei. Zudem sind (regionale) Ausrüster und Dienstleister im Musikbereich erfasst, die Vereinsmitgliedern zur Verfügung stehen. Auch Proberäume für je ca. zehn Bands verwaltete der Verein zweimal, muss sich aber derzeit aus Geld- und Zeitmangel darauf beschränken, ggf. Mieter und Vermieter über seine Internetseiten in Kontakt zu bringen.

Die MIR-HP bietet eine Menge aktueller Infos und steht bei den Suchmaschinen deutschlandweit zumeist an vorderster Stelle. Man betrieb auch seit Beginn ausführliche Medien- und Öffentlich-keitsarbeit, die im mittlerweile allenthalben anerkannten Renomée über die Jahre ihren Niederschlag gefunden hat. Erfolgreiches Projekt war z.B. 2005/06 die Auswahl der Gruppen, die sich monatlich im RFO als „Band des Monats” präsentieren konnten. Ebenso wurden bei Radio Regenbogen in Kooperation regionale Bands vorgestellt und interviewt. Bei einem der jüngsten Projekte, „MIR goes school“, hält der Verein für weiterführende Schulen der Region eine kostenlose Infoveranstaltung für junge MusikerInnen unter den Schülern bereit – bislang bereits an drei Gymnasien und der FOS RO.

Was nie  „groß in der Zeitung steht”, sind unzählige meist telefonische Auskünfte und Tipps der  “Tagesarbeit” – KnowHow und Tipps zu CD-Produktion/-Promotion, Bandmanagement, PR, Suche nach Auftrittsorten sowie alle (un-)möglichen Fragen des  „Musik-Biz“ – sowie die überregionale Mitarbeit im vom Kunstministerium geförderten Landesverband ABMI bzw. den Musikinitiativen Oberbayern (MOB).

Eine Zukunft hat MIR natürlich auch:

... wenn sich die einzelnen Gemeinden der Region vermehrt an einer verlässlichen Förderung junger Musik beteiligen.

... wenn die MIR stellvertretend für unzählige Jugendbands eine eigene Ton- und Lichtanlage anschaffen könnte, durch die sich dann Musiker wie Kulturämter teure Mietkosten sparen.

... dass die Region um Rosenheim dereinst ein eigenes kommunales „Kleinkunsthaus“ für Musik, Theater oder Kabarett erhält, da es seit vielen Jahren an den geeigneten Räumen mangelt, deren Miete für die Kulturvereine auch meist unbezahlbar ist!

… und natürlich als „innere Hausaufgabe“, dass die MusikerInnen verschiedenen Alters und Stils, Amateure wie Profis, noch weniger Konkurrenzdenken, Neid und Engstirnigkeit hegen – vielmehr das Gemeinsame, das Interesse für Anderes und gegenseitigen Respekt pflegen.

Eine Veranstaltung der MusikInitiative in der Hammerhalle Rosenheim Liveband der MIR Ebenfalls begehrt: der Flohmarkt der MIR Variantenreiche Musik bei einem Liveauftritt